Photobooth 1

...es war im Jahre 2012 und ich hatte im Internet  davon gelesen. Eine super  Sache dachte ich mir und begann zu überlegt ob und mit welchen Mitteln ich so was auch auf die Beine bzw ... ein Stativ stellen könnte. An Kameras sollte es eigentlich nicht mangeln, wobei die Nikon D80 dann schnell mangels Tether- Aufnahme Fähigkeit aus  dem Rennen war. Die Kamera muss ihre Bilder direkt zum PC schicken können. Die D300 wäre eine Möglichkeit und wenn auf einer Hochzeit z.B. alle wichtigen Bilder gemacht sind hätte ich eigentlich meine Backup Kamera frei und könnte diese  dann in das Photobooth stecken. Ein kleines Lenovo Netbook  war auch noch vorhanden  und an Licht, Hintergrund usw. war ja auch einiges im Fundus.

Auf jeden Fall sollte alles in einer kleinen Wunderkiste verpackt sein und auf keinen Fall offen herumstehen.

So war zumindest mal mein Plan und ich hatte in einem Vorgespräch für eine Hochzeit auch von meiner Idee erzählt. Wie es dann so oft  ist, war die Idee eine Idee und wurde gekonnt im Archiv abgelegt. Blöd nur wenn der Bräutigam auch Monate später sich daran erinnert und mir dann bis zum ersten Einsatz noch 3 Wochen Zeit blieben um die ganze Technik hübsch zu verpacken.

Also kurz überlegt, was brauchte ich neben der Kiste noch??? einen zweiten Monitor, einen Kugelkopf um die Kamera auszurichten einen Funkauslöser und etwas Stativähnliches was die Kiste trägt.

Alles lies sich irgendwie auch schnell auftreiben, ab in den Baumarkt, ...die Kiste fertig, ...Monitor eingebaut, ...Kamerahalterung drin und noch die 2-3 Kabel ordentlich verlegt, ...alles fertig und bereit für den ersten Einsatz.

 

An jenem Abend und in den folgenden Einsätzen lief alles wunderbar, die Technik funktionierte störungsfrei, die Stimmung vor der Kiste super, aber irgendwie hatte ich das Verlangen an der „Verpackung“ etwas ändern.

 

In 2014 sollte dann auch alles optisch ein wenig schöner werden.